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| Halbleiter .
. Am Beispiel Silizium . .
Jedes Siliziumatom besitzt in seiner äußeren Hülle 4 Elektronen , die man als Valenzelektronen bezeichnet . In einem festen Verbund von Siliziumatomen , bildet jeweils ein Elektron dieser Hülle ein Elektronenpaar mit dem Elektron eines Nachbar-Silizium-Atoms . Dadurch bewirken diese Bindungselektronen eine feste Bindung . Im Gegensatz zum Metallischen Leiter stehen hier also keine freien Leitungselektronen zur Verfügung . Dies gilt aber nur in der Nähe des absoluten Temperaturnullpunktes . . . . . . .
Steigt die Temperatur des Siliziums an , so brechen einzelne Elektronenbindungen auf und stellen somit ein freies Elektron und eine Elektronenlücke zur Vefügung . Das Elektron bewegt sich nun frei im Halbleiterkristall . Da eine Elektronenlücke immer nur dadurch entsteht , das an dieser Stelle ein Elektron frei wird , fehlt dort eine negative Ladung . Das bedeutet , daß an dieser Stelle eine positive Ladung von der Größe einer Elektronenladung auftritt . Solche Lücken nennt man Defektelektronen (Elektronenlöcher) . Wandert das Elektron durch das Kristall , so kommt es häufig vor , daß es in eine Elektronenlücke schlüpft und schließlich wieder ein Bindungselektron wird . Diesen Vorgang bezeichnet man als Rekombination . . . . . Trotz dieser häufigen Rekombinationen steigt die Zahl der freien Ladungsträger mit Zunahme der Temperatur weiterhin an . Dies ist ein wesentlicher Unterschied zum Metall - Ein Halbleiter leitet bei höheren Temperaturen besser als bei niedrigen Temperaturen .Zum Vergleich folgende Kennlinien : ![]() positiven Pol der Spannungsquelle zu . Gleichzeitig setzt bei dem Halbleiter aber auch eine Bewegung der Defektelektronen ein . Diese bewegen sich zum negativem Pol der Spannungsquelle hin , da sie Positiv sind . In einem Halbleiter übernehmen also zwei Arten von Ladungsträgern die Aufgabe einen Stromfluß zu ermöglichen ; die Leitungselektronen und die Elektronenlöcher . . Dotierung . Bisher haben wir nur über die Möglichkeiten eines reinen Halbleiters gesprochen . Dieser leitet den elektrischen Strom bei Zimmertemperatur aber ca. 50 000 mal schlechter als Kupfer . Das bedeutet , um einen bei Zimmertemperatur leitfähigen Halbleiter zu bekommen , muß etwas mit dem Silizium passieren . Die Leitfähigkeit von Halbleitern wird durch Dotieren - gezieltes Verunreinigen - wesentlich gesteigert . Bei der Herstellung von Silizium wird der Siliziumschmelze entweder Phosphor oder Antimon hinzugefügt . Dadurch erreicht man beim Phosphor eine Steigerung der freien Elektronen und beim Antimon eine Steigerung der Elektronenlöcher . Es werden also zwei Verschiedene neue Halbleiter hergestellt . . Bei der Verbindung Silizium-Phosphor erhält man einen n-Halbleiter (n-für Negativ - Elektronenüberschuß ) , der den Strom hauptsächlich folgendermaßen fließen läßt : ![]() der den Strom hauptsächlich folgendermaßen fließen läßt : ![]() . Durch die Kombination dieser beiden Halbleiter stellt man Dioden , Transistoren etc. her . |
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Autor : Heiko Haedicke
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Copyright : Heiko
Haedicke
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Datum : 29.07.98
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